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Herzlich willkommen am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium



Mit einer feierlichen, kleinen Einschulung wurden am heutigen ersten Schultag des Schuljahres 2017/2018 die neuen Siebtklässler in unserer Aula willkommen geheißen. Der Förderverein hatte ein kleines Präsent parat (siehe Bild). Ebenso begrüßen wir natürlich auch alle anderen neuen Schülerinnen und Schüler sowie das neue Schulpersonal bei uns. Auf ein aufregendes und erfolgreiches neues Schuljahr!

Erklär' deine Stadt ...

„Was soll denn die Riesenschrift hier gegenüber dem S-Bahnhof Pankow bedeuten?“

...fragten die Schülerinnen und Schüler des CvO am Dienstag – eigentlich ihrem „freien Tag“, weil die LehrerInnen auch mal was lernen müssen – auf der Straße Passanten. Die Interviews sind Teil des Projekts „Erklär‘ deine Stadt“, an dem der Leistungskurs Geschichte Q4 in Kooperation mit dem jup! Berlin teilnimmt. Schülerinnen und Schüler aus ganz Berlin drehen kleine Filme, die in eine Karte Berlins integriert besondere – den Schülern wichtige – Plätze, Gebäude, Orte vorstellen. Wir haben uns für Garbáty entschieden. Seinen Namenszug an dem nach ihm benannten Platz kann man nicht übersehen, aber was steckt dahinter? Nur wenige der Befragten wussten etwas, ein Raucher immerhin kannte die Zigarettenfabrik. Gut, dass der Pankower Unternehmer mit beispielhaftem sozialen Verantwortungsbewusstsein einem breiteren Personenkreis durch den Film bekannt gemacht werden kann. Dazu wurden Aufnahmen am Garbáty-Platz, vom wunderschön rekonstruierten, heute umgenutzten Fabrikgebäude, im ehemaligen jüdischen Waisenhaus (heuteBibliothek) und vor der Villa (heute Botschaft) gedreht. Die Künstlerin Susanne Ahner, die den Schriftzug gestaltet und dazu sehr umfangreiches Wissen über Persönlichkeit und Familie von Josef Garbáty-Rosenthal zusammengetragen hat, erzählte und zeigte im Atelier ihre Arbeit. Dr. Simon vom Centrum Judaicum kam zu einem Interview in die Schule und im Bezirksarchiv in Weißensee wurde im Nachlass recherchiert. Rundum also intensive Arbeit – die Vorarbeiten unerwähnt – mit viel Spaß und einem bleibenden Dokument für einen bald scheidenden, großartigen Kurs.

D. Kittmann

 

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